Nach § 80 GEG werden Energieausweise benötigt:
Dieser soll den energetischen Zustand und Energiebedarf aufzeigen und mit anderen Gebäuden vergleichbar machen.
Es gibt zwei Varianten, den Verbrauchsausweis oder den Bedarfsausweis.
Nicht jedes Wohngebäude ist geeignet für den verbrauchsbasierten Energieausweis. Auch gibt dieser den energetischen Zustand des Gebäudes nicht wieder, sondern den Energieverbrauch der Nutzer, was sehr ungenau ist.
Bei Neubau kann dieser sowieso nicht erstellt werden, da ja noch keine Verbrauchsdaten vorliegen. Hier benötigen Sie einen Bedarfsausweis. Auch bei einem Verkauf der Immobilie ist der Verbrauchsausweis nicht zu empfehlen. Hier sollten Sie einen Bedarfsausweis erstellen lassen, da dieser den genauen energetischen Zustand der Immobile wiedergibt.
Sie benötigen beim Verbrauchsausweis die Heizungsverbräuche des Gebäudes über die letzten drei Jahre sowie Stromverbräuche und Beleuchtungsarten bei Nichtwohngebäuden. Nichtwohnanteile eines Mischgebäudes benötigen einen eigenen Energieausweis. Nach üblicher Auslegung sind Nutzungsanteile bis 10 % "unerheblich".
Grundsätzlich darf ein Energieausweis für Nichtwohngebäude im Bestand immer verbrauchsbasierend ausgestellt werden, ungeachtet des Baujahres, des energetischen Zustandes und der Größe des Objektes.
Beim Bedarfsausweis ist ein Vor Ort Termin notwendig, da viele Daten des Gebäudes und der Anlagentechnik erfasst und eine detaillierte Berechnung erstellt werden muss. Bei Fragen rufen Sie uns gern an.
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