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Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg

Energieberatung

geförderter Sanierungsfahrplan

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein standardisiertes Instrument und ermöglicht eine inhaltlich hochwertige und kommunikativ gut strukturierte Energieberatung.
Er eignet sich für die Schritt- für Schritt-Sanierung genauso wie für eine Gesamtsanierung von Gebäuden.
Bei jeder einzelnen Maßnahme sollte der bestmögliche Effizienzstandard bzw. in Summe ein förderfähiges Effizienzhaus  angestrebt werden.
Die Erstellung des ISFP wird vom Staat aktuell mit
1300€ für 1–2 Wohneinheiten und mit
1700€ für 3–6 Wohneinheiten finanziell stark gefördert.

Projekte

Hier bekommen Sie einige Eindrücke unserer interessantesten Projekte.

Energieausweise

Es gibt zwei Varianten des Energieausweises,
den Verbrauchsausweis oder den Bedarfsausweis.

Vorteile des Verbrauchsausweis ist eine schnelle Erstellung und geringe Kosten. Er ist für die meisten Gebäude zulässig.

Nachteilg ist das die ermittelte Energieeffizienz sich nur auf den Verbrauch bezieht und dadurch einen geringen Bezug zum Gebäude hat.

Beim Verkauf der Immobile ist immer ein Bedarfsausweis zu empfehlen, da dieser den energetischen Zustand der Immobilie genau wiedergibt. Dafür ist er in der Erstellung deutlich aufwendiger.

Heizungsberechnungen


Wir berechnen für unsere Kunden den Hydraulischen Abgleich sowie die Heizlast nach Verfahren B, also genau raumweise nach DIN EN 12831 für das jeweilige Gebäude.
Wir sind spezialisiert auf die Berechnungen für Mehrfamilenhäuser, da diese eine besondere gesetzliche Pflicht zur Umsetzung haben.
Bei allen Gebäuden ist bei geförderter Heizungssanierung zum Erhalt von Fördergeldern eine raumweise Berechnung nach Verfahren B vorgeschrieben.
In der neuen Fassung des Gebäudeenergiegesetzes für 2024 wird ab Oktober 2024 der hydraulische Abgleich verpflichtend für jede Erneuerung der Heizungsanlage.

Mehr Infos
Aktuelle Neuigkeiten

 

Update 9.11.2023 GEG 2024

 

Das Änderungsgesetz ist am 19.10.2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Die ersten Neuregelungen treten zum 1.1.2024 in Kraft. Die Änderungen des GEG betreffen insbesondere folgende Aspekte:

 

*    Die Zielbestimmung (§ 1 Abs. 1) wird erweitert: Das Gesetz soll einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele (Klimaneutralität bis 2045) leisten. Die Nutzung erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen in Gebäuden werden als vorrangig in der Schutzgüterabwägung (Abs. 3) festgelegt.


*    Neue Länderöffnungsklauseln ermöglichen es den Ländern, weitergehende Anforderungen an die Erzeugung und Nutzung von Strom, Wärme sowie Kälte aus erneuerbaren Energien in räumlichem Zusammenhang mit Gebäuden sowie weitergehende Anforderungen oder Beschränkungen an Stromdirektheizungen zu stellen (§ 9a). Auch die Regelungen der Länder zur Erfüllung der Vorbildfunktion für öffentliche Gebäude dürfen künftig über die Vorschriften des GEG hinausgehen (§ 4).
   
*    Der Wirtschaftlichkeitsvorbehalt für Nachrüstungspflichten wird beschränkt auf selbstgenutzte Wohngebäude mit max. 2 Wohneinheiten (§ 47).
    
*    Für Erweiterungen von Nichtwohngebäuden mit mehr als 100 % der bestehenden Nutzfläche gelten Neubauanforderungen (§ 51).
    
§ 60c
Hydraulischer Abgleich und weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung
(1) Ein Heizungssystem mit Wasser als Wärmeträger ist nach dem Einbau oder der Aufstellung einer
Heizungsanlage zum Zweck der Inbetriebnahme in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder
sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten hydraulisch abzugleichen.

(2) Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs im Sinne dieser Regelung beinhaltet unter
Berücksichtigung aller wesentlichen Komponenten des Heizungssystems mindestens folgende Planungs- und
Umsetzungsleistungen:
1. eine raumweise Heizlastberechnung,
2. eine Prüfung und nötigenfalls eine Optimierung der Heizflächen im Hinblick auf eine möglichst niedrige
Vorlauftemperatur und
3. die Anpassung der Vorlauftemperaturregelung.
Für die raumweise Heizlastberechnung ist das in der DIN EN 12831, Teil 1, Ausgabe September 2017, in
Verbindung mit DIN/TS 12831, Teil 1, Ausgabe April 2020,3 vorgesehene Verfahren anzuwenden.


(3) Der hydraulische Abgleich ist nach Maßgabe des Verfahrens B nach der ZVSHK-Fachregel „Optimierung
von Heizungsanlagen im Bestand“, VdZ – Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e. V., 1. aktualisierte
Neuauflage April 2022, Nummer 4.2. oder nach einem gleichwertigen Verfahren durchzuführen.


(4) Die Bestätigung des hydraulischen Abgleichs ist einschließlich der Einstellungswerte, der Heizlast des
Gebäudes, der eingestellten Leistung der Wärmeerzeuger und der raumweisen Heizlastberechnung, der
Auslegungstemperatur, der Einstellung der Regelung und des Drückens im Ausdehnungsgefäß schriftlich
festzuhalten und dem Verantwortlichen mitzuteilen. Die Bestätigung nach Satz 1 ist auf Verlangen dem Mieter
unverzüglich vorzulegen. § 60a Absatz 5 Satz 4 ist entsprechend anzuwenden.“


*    Nichtwohngebäude mit größerer Heizungs- oder raumlufttechnischer Anlage oder einer Klimaanlage (Nennleistung > 290 kW) benötigen ab 1. Januar 2025 ein Energiemanagement über ein Gebäudeautomationssystem oder gleichwertige Maßnahmen (§ 71a; § 74)

 

*    Die Nutzungspflichten für erneuerbare Energien werden in § 71 neu gefasst. Neue Heizungen dürfen demnach in einem Gebäude nur eingebaut oder aufgestellt werden, wenn sie mindestens 65 % ihrer bereitgestellten Wärme mit erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme erzeugen - oder in ein Gebäudenetz einspeisen. Die §§ 34 bis 45 sowie 52 bis 56 GEG entfallen.

*    Verschiedene Optionen erfüllen unter bestimmten Voraussetzungen einzeln oder miteinander kombiniert die Vorgabe aus § 71 ohne weiteren Nachweis:

    - Anschluss an ein Wärmenetz (gemäß § 71b), mit differenzierten Anforderungen für neue und bestehende Netze
    - Wärmepumpe (gemäß § 71c)
    - Stromdirektheizung (gemäß § 71d), im Zusammenspiel mit Vorgaben an den baulichen Wärmeschutz
    - Solarthermische Anlage (gemäß § 71e) in Kombination mit einer weiteren Anlage
    - Heizung zur Nutzung von Biomasse, grünem oder blauen Wasserstoff (H2) (gemäß § 71f, g)
    - Wärmepumpen-Hybridheizung oder Solarthermie-Hybridheizung
    mit einer Gas-, Biomasse- oder Flüssigbrennstofffeuerung (gemäß § 71 h)

 

*     Die Nutzungspflicht nach § 71 gilt zunächst nur für Neubauten in Neubaugebieten, für die ab dem 1.1.2024 ein Bauantrag gestellt wird. Für Bestandsgebäude und Neubauten, die in Baulücken errichtet werden, gilt die Vorgabe abhängig von der Gemeindegröße nach dem 30.06.2026 bzw. 30.06.2028.

    Übergangsfristen werden unter bestimmten Voraussetzungen eingeräumt:
    - nach einer Heizungshavarie (§ 71i);
    - um eine bessere Abstimmung auf die kommunale Wärmeplanung zu ermöglichen § 71j),
    - um mit einer auf 100 % H2 umrüstbaren Gasheizung den Ausbau eines H2-Netzes abzuwarten (§ 71k)
    - bei Gebäuden mit mindestens einer Etagenheizung bzw. Einzelfeuerungsanlage (§ 71l); bei Eigentümergemeinschaften mit einem vorgeschriebenen Zeitplan und Verfahren (§ 71n)
    - bei Hallenheizungen (§ 71m)

 

*    Heizungen, die die Vorgaben zur Nutzung von 65 % erneuerbaren Energien nicht erfüllen, dürfen noch so lange eingebaut werden, bis die kommunale Wärmeplanung greift. Das Gesetz sieht in diesen Fällen eine Beratungspflicht und weitere Anforderungen für eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energieträger vor (§71 Abs. 8 bis 11).
    fossile Brennstoffe dürfen zur Beheizung maximal bis 31. Dezember 2044 genutzt werden (§ 72 Abs. 4)

 

*    Zum Mieterschutz gelten folgende Regelungen (§ 71o; § 559 Abs. 3a BGB):
    - Nur wenn beim Einbau einer Wärmepumpe bestimmte technische bzw. bauliche Mindestanforderungen erfüllt sind, können Vermieter die gesamten Modernisierungskosten gemäß § 559 BGB geltend machen. Allerdings müssen sie von den Kosten immer die Höhe der staatlichen Förderung abziehen.
    - Die Modernisierungsumlage für einen Heizungswechsel wird auf maximal 0,50 €/m²Wohnfläche pro Monat begrenzt.

    Von der BAFA zugelassene Energieberater sind künftig ebenfalls berechtigt, Energieausweise auszustellen (§ 88).
    Die Befreiungsmöglichkeiten aufgrund unbilliger Härte werden erweitert (§ 102). Außerdem können Eigentümer, die mind. 6 Monate ununterbrochen einkommensabhängige Sozialleistungen beziehen, auf Antrag von den Pflichten gemäß § 71 befreit werden.


*    Die Pflicht zur Dämmung von Rohrleitungen wird ergänzt für Kälte- und Kaltwasserleitungen (Anlage 8)

Quellle: https://www.bbsr-geg.bund.de/GEGPortal/DE/Home/home_node.html

 

 

Update 15.10.2023 Förderung und GEG 2024

 

Die Wärmepumpen-Förderung soll im Rahmen des Programms "Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen" weitergeführt werden, in dessen Rahmen alle erneuerbaren Heizungssysteme gefördert werden. Hier sollen nach den Plänen des Bundestagsauschusses für Klimaschutz und Energie der Grundfördersatz und die Boni angehoben werden, auf 30 Prozent Grundförderung, 25 Prozent "Geschwindigkeitsbonus", 30 Prozent einkommensabhängigen Bonus, 5 Prozent Wärmepumpen-Bonus und 75 Prozent Höchstfördersatz.

Die insgesamt förderfähigen Investitionskosten sollen jedoch auf 30.000 € für die erste Wohneinheit begrenzt werden.

In vielen Fällen, insbesondere bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 40.000 € oder bei geringem Sanierungsbedarf würde dies dazu führen, dass die neuen Zuschüsse in absoluten Zahlen höher ausfallen als in der alten Förderung.

Ab dem 01.01.2024 gilt grundsätzlich, dass jede neue Heizung zu mindestens 65% mit erneuerbarer Energie betrieben werden muss. Die Vorgabe wird jedoch bis zum Jahr 2026, bzw. 2028 bedingt ausgesetzt.

Die Erfüllung dieser Vorgabe kann durch einen Nachweis nach DIN EN 18599 erbracht werden, den z.B. ein Energieberater berechnet. Es stehen außerdem vereinfachte Erfüllungsoptionen  zur  Verfügung: insbesondere Wärmepumpe, Hybrid-Wärmepumpe, Fernwärmeanschluss und Holzheizungen, für die kein solcher Nachweis erbracht werden muss. Für alle Betroffenen gilt eine fünfährige Erfüllungsfrist. Beim Austausch einer bestehenden Heizung kann für eine Dauer von maximal fünf Jahren eine rein fossil betriebene Heizung installiert werden, die danach  entweder durch eine Alternative ersetzt oder durch eine ausreichend dimensionierte erneuerbare Komponente ergänzt wird. Diese Ausnahme ist  nicht auf Havarien beschränkt.

Gas- und Ölheizungen, die ab 2024 installiert werden, können bis zum Vorliegen eines kommunalen Wärmeplans, längstens aber bis 2028 mit 100% fossilen Energien betrieben werden. Sieht der kommunale Wärmeplan ein Wärme- oder Wasserstoffnetz für das betreffende Gebiet vor, gilt diese Regelung bis zum Anschluss an das Wärme- oder Wasserstoffnetz weiterhin. Sieht der Wärmeplan kein solches Netz vor, muss der Anteil Erneuerbarer Energien beim Energiebezug ab dem Jahr 2029 sukzessive erhöht oder durch Nachrüstung auf ein Hybrid-System das 65%-Gebot erfüllt werden.

Quelle: https://www.waermepumpe.de

 

Sachverständiger für die Branchen:
Energieeffizienz von Gebäuden
Wärmepumpen
DESAG Deutsche Sachverständigen Gesellschaft mbH
Druckerweg 14
40724 Hilden
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Fax 02103 / 961 93-2

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